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seit 25 bzw. 40 Jahren im Dienst

„Wichtige Wegmarke der Berufung“

Bistum Würzburg ehrt neun Frauen und sechs Männer für jeweils 25 beziehungsweise 40 Jahre als Gemeinde- oder Pastoralreferenten – Gottesdienst und Feierstunde im Exerzitienhaus Himmelspforten

Würzburg (POW) Im Exerzitienhaus Himmelspforten sind am Donnerstagabend, 24. Juni, neun Frauen und sechs Männer für jeweils 25 beziehungsweise 40 Jahre im Dienst als Gemeinde- oder Pastoralreferenten geehrt worden. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran feierte mit den Jubilaren einen Gottesdienst in der Hauskapelle. Dieser Tag sei eine „wichtige Wegmarke auf dem Weg der Berufung“, begrüßte er die Frauen und Männer. Zum Christsein gehöre der Mut, den Weg zu gehen, den jeder für sich als den Weg zu Gott erkenne.

In seiner Predigt blickte der Generalvikar auf die Stelle im Evangelium, in der Johannes der Täufer seinen Namen erhält. Dessen Mutter Elisabeth setzt sich darin gegen die Tradition durch, dem Kind den Namen des Vaters zu geben. „Es gibt sie auch bei uns, diese Augenblicke, in denen jeder spürt: Jetzt müsste einer einmal ausbrechen aus dem Althergebrachten, einer müsste jetzt etwas sagen.“ Das Leben von Johannes stehe von Anfang an unter dem Zeichen eines begründeten Widerspruchs, erläuterte Vorndran. Sein Name zeige aber auch, wohin die Richtung gehe, denn auf Deutsch bedeute Johannes: Gott ist gnädig. Wenn Johannes in seinen Predigten manchmal drastische Bilder gebrauche, gegen Missstände und Korruption angehe, dann tue er das nicht, um zu vernichten, sondern um zur Umkehr aufzurufen. Elisabeth habe Recht gehabt, als sie im richtigen Augenblick widersprochen habe, fuhr der Generalvikar fort: „Die Gesellschaft und die Kirche von heute brauchen solche Frauen. Frauen, die spüren, dass jetzt einer mal ausbrechen müsste aus dem Althergebrachten.“ Das gleiche wünsche er sich für die Gesellschaft, sagte Vorndran. Nur so könne Neues hervorbrechen und der Weg für das Kommen des Reiches Gottes bereitet werden. Den Jubilaren wünschte er abschließend die Bereitschaft, immer dann beherzt zu widersprechen, wenn einer die Würde des Menschen an die zweite Stelle stellt.

Im Namen des Bistums dankte Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, den Jubilaren. „Nicht die Jahre in Deinem Leben, sondern das Leben in Deinen Jahren zählt“, dieses Zitat treffe auf jeden der Anwesenden zu. „Danke, dass Sie da sind, dass Sie die Zeit mit Leben gefüllt haben.“ Im Bistum sei derzeit vieles in Bewegung, erklärte Hambitzer. Doch Veränderungen könnten nicht allein von der Leitung getragen werden. „Gehen Sie den Weg konstruktiv mit“, appellierte er an die Jubilare. Dann sei das Bistum für die Zukunft gerüstet.

Für die Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats überbrachten Gemeindereferent Wolfgang Keller und Pastoralreferent Ralph Stapp Glück- und Segenswünsche. „Menschen, die sich hauptamtlich in und für den Glauben der katholischen Kirche einsetzen, sind deren wichtigstes Kapital“, betonte Keller. Das betriebswirtschaftliche „Humankapital“ sei manchmal unersetzlich, manchmal lästig, sei Kostenträger und Ergebnisbringer, aber vor allem ein Mensch mit seiner Geschichte, seinen Begabungen und seinem Engagement. Der Kabarettist Gerhard Polt habe geschrieben: „Ich weiß nicht, woher ich komme, ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich wundere mich, dass ich so fröhlich bin.“ Keller wünschte allen, dass „der Mensch sich nicht nur als Kapital sieht, sondern in seiner Fröhlichkeit“.

40 Jahre Pastoralreferent/-in

Christof Bärhausen (65) ist Pastoralreferent in der „Katholischen Pfarreiengemeinschaft im Lauertal, Poppenlauer“. In Berlin-Lankwitz geboren, studierte Bärhausen von 1975 bis 1980 Theologie an der Universität Würzburg und schloss mit dem Diplom ab. 1981 trat er als Pastoralassistent im Ökumenischen Zentrum in Würzburg-Lengfeld in den Dienst des Bistums Würzburg. 1985 wechselte Bärhausen nach Schweinfurt-Maria Hilf und wurde im gleichen Jahr dort Pastoralreferent. Ab 1994 gab er zusätzlich Religionsunterricht. 2001 erfolgte Bärhausens Ernennung zum kirchlichen Umweltberater. Ab 2002 wirkte er als Pastoralreferent für die Pfarreien Hambach und Maibach sowie die Kuratie Holzhausen und in der Umweltberatung. Ab 2009 war er in der Pfarreiengemeinschaft „Marienbachtal, Hambach“ sowie im Projekt „kirchliche Umweltberatung“ im Einsatz. 2015 ging Bärhausen in ein Sabbatjahr. Seit 2016 ist er Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft „Katholische Pfarreiengemeinschaft im Lauertal, Poppenlauer“. Von 2017 bis 2018 war er Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für Sankt Bonifatius Rannungen, Sankt Simon und Sankt Judas Thaddäus Poppenlauer, Sankt Vitus Wermerichshausen und Sankt Josef der Bräutigam Weichtungen. Seit 2020 ist er Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für Mariä Himmelfahrt Großwenkheim. Bärhausen ist verheiratet und Vater von fünf erwachsenen Kindern.

Dr. Monika Berwanger (64) ist Pastoralreferentin und arbeitet in der Abteilung Fort- und Weiterbildung des Bistums Würzburg, in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt sowie in der Internetseelsorge. Die gebürtige Würzburgerin studierte nach dem Abitur bis 1980 in Würzburg Theologie und schloss mit dem Diplom ab. Danach wirkte sie als Pastoralpraktikantin und -assistentin in Würzburg-Sankt Gertraud. 1984 wechselte sie nach Giebelstadt. Ab 2003 war sie zudem für Allersheim, Ingolstadt, Eßfeld, Sulzdorf und Euerhausen angewiesen. Im Jahr 2007 erwarb Berwanger mit einer Arbeit zum Thema „Wer bist Du Elija? Die Vielfalt des Prophetenbildes in den Kompositionen von 1 Kön 17-18. Eine Textstudie“ den Doktorgrad in Theologie an der Universität Würzburg. 2008 übernahm sie zusätzlich die Mitarbeit in der Internetseelsorge des Bistums. Von 2006 bis 2010 fungierte sie außerdem als Dekanatsbeauftragte für die Behindertenseelsorge im Dekanat Ochsenfurt. Ab 2011 war Berwanger in der Internetseelsorge, der Hauptabteilung Außerschulische Bildung sowie der Seelsorge in der Geriatrischen Rehabilitation des Bürgerspitals Würzburg aktiv. Seit 2012 ist sie in der heutigen Abteilung Fortbildung und Begleitung der Hauptabteilung Bildung und Kultur, in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt sowie der Internetseelsorge aktiv. Seit 2020 ist Berwanger außerdem Multiplikatorin für „Prävention sexualisierter Gewalt“.

Pastoralreferent Georg Ruhsert (52) ist Gefängnisseelsorger in den Justizvollzugsanstalten (JVA) Würzburg und Schweinfurt und Mitarbeiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) Würzburg. Ruhsert wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Bessenbach auf. Nach dem Abitur am Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach studierte er zunächst Theologie in Würzburg und Cochabamba (Bolivien), ab 1991 auch Lehramt für Hauptschule in Würzburg. 1995 wurde er Pastoralassistent, 1999 Pastoralreferent in Stadtschwarzach, Schwarzenau und Reupelsdorf. 2000 wurde Ruhsert zusätzlich Schulbeauftragter für das Dekanat Kitzingen. 2004 wechselte er als Seelsorger an das Blindeninstitut Würzburg. 2006 wurde er auch Diözesanbeauftragter für die Seelsorge für Menschen mit Sehbehinderung. Seit 2014 ist er zudem in der EFL-Beratungsstelle Würzburg tätig. 2018 verließ er das Blindeninstitut und wechselte in die Gefängnisseelsorge. Ruhsert ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

40 Jahre Gemeindereferentin

Gabriele Spahn-Sauer (62) ist Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Johannes Nepomuk, Klingenberg – Röllfeld – Trennfurt“ und der Regionalaltenheimseelsorge am Untermain. Die gebürtige Bad Brückenauerin studierte von 1977 bis 1980 im Seminar für Gemeindepastoral und Religionspädagogik in Koblenz-Metternich. 1980 trat sie als Gemeindeassistentin in der Aschaffenburger Pfarrei Sankt Agatha in den Dienst des Bistums. 1989 wechselte sie in die Aschaffenburger Pfarreien Sankt Konrad und Sankt Michael. Ab 1996 wirkte Spahn-Sauer ausschließlich in Sankt Konrad. Von 2003 bis 2004 wirkte sie zudem im Krankenhaus Wasserlos. 2004 wechselte Spahn-Sauer nach Trennfurt und Wörth. 2008 übernahm sie zusätzlich die Aufgabe der Regionalaltenheimseelsorge am Untermain. Seit 2010 wirkt Spahn-Sauer als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Johannes Nepomuk, Klingenberg – Röllfeld – Trennfurt“ und der Regionalaltenheimseelsorge in Aschaffenburg mit. Sie ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Kindern.

Ursula Summa (65) ist Gemeindereferentin im Ruhestand. Summa wurde 1955 in Wuppertal-Elberfeld geboren und stammt aus Radevormwald (Nordrhein-Westfalen). Sie absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin und studierte anschließend am Bischöflichen Seminar für Gemeindepastoral und Religionspädagogik in Mainz. Im Anschluss war sie zunächst als Gemeindeassistentin, ab 1981 als Gemeindereferentin in der Pfarrgemeinde Sankt Nikolaus in Klein-Krotzenburg tätig. Weitere Stationen waren Sankt Paul in Offenbach-Stadtmitte, Heilig Geist in Offenbach-Rumpenheim, Sankt Marien in Offenbach-Stadtmitte und Sankt Bartholomäus in Groß-Zimmern. 1999 wurde Summa Dekanatsjugendseelsorgerin im Dekanat Dieburg. 2001 wechselte sie als Gemeindereferentin nach Waldaschaff, Weibersbrunn und Rothenbuch. 2003 wurde sie Pfarrbeauftragte in Weibersbrunn sowie Stellvertretende Kirchenverwaltungsvorsitzende für Weibersbrunn. 2006 wurde Summa Kur- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen. 2007 wurde sie außerdem zur Geistlichen Begleitung beauftragt. 2011 übernahm sie zudem die Kur- und Rehaseelsorge in Bad Bocklet. Seit November 2020 ist Summa im Ruhestand.

25 Jahre Pastoralreferent/-in

Gabriele Ernst (63) ist Pastoralreferentin in der Seelsorge im Würzburger Blindeninstitut. Ernst wurde 1957 in Mönchengladbach geboren. Sie trat im Jahr 2000 als Pastoralreferentin in der Pfarrei Sankt Laurentius im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld in den Dienst des Bistums Würzburg. Von 2007 bis 2014 war sie Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft Heidingsfeld. Nach einem Sabbatjahr wechselte sie 2015 auf die jetzigen Aufgaben im Würzburger Blindeninstitut. Ernst ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern.

Pastoralreferent Ullrich Göbel (53) arbeitet als Dekanats-Ehe- und Familienseelsorger für die Stadtpfarrei Schweinfurt sowie für die Dekanate Schweinfurt-Süd, Schweinfurt-Nord und Bad Neustadt. Göbel wurde 1967 in Werneck geboren und stammt aus Eßleben (Landkreis Schweinfurt). Nach dem Besuch des Kilianeums und dem Abitur leistete er seinen Zivildienst in einem Münchner Krankenhaus ab. Danach studierte er Theologie in Würzburg und Granada (Spanien). 1996 wurde er Pastoralassistent in Kirchlauter. 2000 wechselte er als Pastoralreferent in die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Elisabeth, Garitz“. Nach einem Sabbatjahr wurde Göbel 2013 Cityseelsorger in Schweinfurt sowie Dekanats-Ehe- und
-Familienseelsorger für Stadt und Landkreis Schweinfurt. Seit 2015 ist er zudem Beauftragter für Familie und Integration in den Dekanaten Schweinfurt-Süd und -Nord sowie Beauftragter für Familie und Integration, Bereich Familie, in der Einzelpfarrei Schweinfurt (bis 2017 Dekanat Schweinfurt-Stadt). Von 2016 bis 2018 arbeitete er außerdem in der Internetseelsorge der Diözese Würzburg mit. Seit September 2020 ist er mit halber Stelle als Dekanats-Ehe- und -Familienseelsorger im Dekanat Bad Neustadt eingesetzt. Mit der anderen halben Stelle ist er weiterhin als Dekanats-Ehe- und -Familienseelsorger in den Dekanaten Schweinfurt-Süd, Schweinfurt-Nord und der Stadtpfarrei Schweinfurt tätig.

Claudia Jung (59) ist Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Retztal, Retzbach“ und der „Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel, Zellingen“. Jung wurde in Erlenbach am Main geboren und wuchs in Kleinwallstadt auf. Sie studierte in Würzburg und Wien Theologie und schloss 1988 mit dem Diplom ab. Anschließend war Jung Bildungsreferentin der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) der Diözese Würzburg. 1992 ging sie in Elternzeit. Zwischenzeitlich arbeitete sie in Teilzeit bei der KjG und wechselte, nachdem sie bei Kolping eine Ausbildung zur Betriebswirtin im Sozialwesen absolviert hatte, zum Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) Würzburg als geschäftsführende Bildungsreferentin. 2012 begann sie als Pastoralassistentin in der „Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel, Zellingen“. Seit 2016 ist Jung Pastoralreferentin und wirkt seit 2017 auch in der Pfarreiengemeinschaft „Retztal, Retzbach“. Seit 2016 ist sie zudem Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands für Duttenbrunn-Sankt Margareta. Von 2018 bis 2019 war sie auch Caritas-Beauftragte im Dekanat Karlstadt. Von 2019 bis 2021 war sie zusätzlich mit zehn Stunden als Ausbildungsreferentin für Pastoralassistent*innen in der Hauptabteilung Pastorales Personal tätig. Jung ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern.

Volker Krieger (53) ist als Pastoralreferent in der Mobilen Reserve in der Schulabteilung tätig. Krieger wurde 1968 in Würzburg geboren. Nach dem Abitur am Friedrich-König-Gymnasium in Würzburg und Bundeswehr in Veitshöchheim studierte er Theologie in Würzburg. Anschließend war er als Pastoralassistent in Hessenthal-Mespelbrunn sowie in Hausen mit Erbshausen und zur Mitarbeit im Pfarrverband Fährbrück eingesetzt. 2005 wechselte er in die Pfarreiengemeinschaft Knetzgau. 2007 wurde er zudem zur Geistlichen Begleitung beauftragt. Nach einem Sabbatjahr ist er seit September 2020 in der Mobilen Reserve in der Schulabteilung eingesetzt. Krieger ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Pastoralreferent Dr. Ralph Neuberth (52) ist Dozent für die Bereiche Management und Führung am Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings in Gauting. In Haßfurt geboren, studierte er im Anschluss an den Zivildienst von 1990 bis 1995 katholische Theologie in Würzburg und schloss mit dem Diplom ab. 1996 trat Neuberth als Pastoralassistent im Diözesanvorstand des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend sowie als Krankenhausseelsorger in der Missionsärztlichen Klinik Würzburg in den Dienst des Bistums Würzburg. 1999 wurde er für die Landesseelsorge der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern freigestellt. Im Jahr 2000 erwarb Neuberth den Doktortitel in Katholischer Theologie mit seiner Arbeit im Bereich Neues Testament bei Professor Dr. Hans-Josef Klauck zum Thema „Demokratie im Volk Gottes. Untersuchungen zur Apostelgeschichte“. 2001 erfolgte die Ernennung zum Pastoralreferenten. Seit 2008 ist Neuberth im Sonderurlaub und arbeitet als Dozent am Institut für Jugendarbeit in Gauting.

Marcus Schuck (52) ist Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt“ sowie mit sechs Stunden im Referat Gemeindeentwicklung und Pastorale Konzeption tätig. Schuck wurde 1968 in Würzburg geboren und stammt aus Rimpar. Nach dem Studium der Theologie in Würzburg begann er 1996 als Pastoralassistent in Niedernberg. Nach der Zweiten Dienstprüfung wirkte Schuck ab 2000 als Pastoralreferent in der Aufgabe des Diözesankuraten des Diözesanverbands der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). 2006 wechselte er nach Kirchzell und den damaligen Pfarrverband Amorbach. 2009 wurde er auch zum Ansprechpartner für die Pfarrei Weilbach mit Filiale Weckbach ernannt. Von 2010 bis 2019 war er zudem für das Dekanatsamt Notfall- und Behindertenseelsorge, Bereich Notfallseelsorge, im Dekanat Miltenberg beauftragt. 2012 wechselte er in die Pfarreiengemeinschaften „Um den Gotthard im Odenwald, Amorbach“ und „Herz-Jesu Kirchzell“. Zugleich war Schuck 2012 sowie erneut von 2013 bis 2016 Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für Weilbach. Seit 2016 ist Schuck Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt“. Seit 2016 ist er zudem Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für die Filialen Mainbullau-Sankt Katharina und Breitendiel-Sankt Josef der Bräutigam. Seit 2019 ist er außerdem mit sechs Stunden mit einem Projekt der Ehrenamtsförderung im Referat Gemeindeentwicklung und Pastorale Konzeption tätig. Schuck ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

25 Jahre Gemeindereferentin

Gemeindereferentin Margit Friedrich (58) unterrichtet katholische Religion an den Grundschulen in Ebelsbach, Rauhenebrach und Oberaurach (Trossenfurt). Friedrich wurde 1963 in Bamberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau besuchte sie die Fachoberschule in Bamberg und studierte anschließend Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Universität in Eichstätt. Im Anschluss war sie als Gemeindeassistentin, ab 1989 als Gemeindereferentin in der Pfarrei Maibach mit den Kuratien Hambach, Pfändhausen und Holzhausen (Dekanat Schweinfurt-Nord) eingesetzt. 1992 ging sie in Familienzeit. Von 2002 bis 2003 war sie als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist, Rauhenebrach“ tätig und gab zugleich Religionsunterricht an der Grundschule Eltmann. Von 2006 bis 2007 unterrichtete sie katholische Religion an der Volksschule Wiesentheid. Im Jahr 2009 gab sie Religionsunterricht an der Grundschule Rauhenebrach und war außerdem für die Kommunionkatechese in der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist, Rauhenebrach“ zuständig. Seit 2013 unterrichtet sie wieder katholische Religion an der Grundschule Rauhenebrach, seit 2015 auch an der Volksschule Oberaurach und seit 2018 auch an der Grundschule Ebelsbach. Friedrich ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Kindern.

Michaela Klüpfel (66) ist Gemeindereferentin im Ruhestand. Klüpfel wurde 1955 in Würzburg geboren und wuchs in Thüngersheim auf. Nach dem Abitur am Mozart-Gymnasium in Würzburg absolvierte sie eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin, Fachrichtung Radiologie, an der Universitätsklinik Würzburg. Im Anschluss arbeitete sie am Katharinen-Krankenhaus in Frankfurt am Main und im Klinikum Großhadern in München. Nach dem Umzug nach Thüngersheim im Jahr 1991 baute sie das dortige Pfarrbüro auf und arbeitete acht Jahre als Pfarrsekretärin. Während ihrer Familienzeit absolvierte sie den Studiengang „Pastorale Dienste“ bei „Theologie im Fernkurs“ und gab Religionsunterricht an der Grundschule in Veitshöchheim. 2006 wurde sie Gemeindeassistentin in der Pfarrei Sankt Burkard in Würzburg, 2009 Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Burkard – Sankt Bruno, Würzburg“. 2015 wechselte sie in die Pfarreiengemeinschaft „Güntersleben – Thüngersheim“ und wirkte dort bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand im September 2020. Klüpfel ist verwitwet und Mutter von vier erwachsenen Kindern mit drei Enkeln.

Angelika Kunkel (51) ist Gemeindereferentin in den Pfarreiengemeinschaften „Laufachtal“ und „Sankt Vitus im Vorspessart, Rottenberg“ sowie in der Geistlichen Begleitung. Kunkel wurde 1969 in Würzburg geboren. 1995 begann sie als Gemeindeassistentin in Hösbach. 1997 wurde Kunkel Gemeindereferentin im Pfarrverband Hochspessart. Von 1998 bis 2002 war sie in Elternzeit. Ab 2000 war sie mit zunehmender Stundenzahl in der Schule tätig. Von 2006 bis 2010 war Kunkel zudem Dekanats-Schulbeauftragte im Dekanat Aschaffenburg-Ost. Von März bis Juli 2007 wirkte sie auch im Schuldienst an der Realschule Hösbach. Ab 2002 war Kunkel in der jetzigen Pfarreiengemeinschaft Hochspessart eingesetzt. Ab 2008 arbeitete sie in den Pfarreien Waldaschaff, Weibersbrunn und Rothenbuch, die inzwischen zur Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hubertus im Spessart, Waldaschaff“ zusammengeschlossen sind. 2015 wechselte sie nach Laufach und in die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart, Rottenberg“. 2017 wurde sie für zwei Jahre zur Sprecherin der Berufsgruppe der Gemeindereferent(inn)en gewählt. Im gleichen Jahr gab sie die Aufgaben in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart, Rottenberg“ ab und wurde Dekanatsbeauftragte der Dekanate Aschaffenburg-Ost und -West. Ebenfalls seit 2017 ist sie Beauftragte für das Dekanatsamt Priester- und Ordensberufe sowie Dienste der Kirche in den Dekanaten Aschaffenburg-Ost und -West. Seit 2021 wirkt sie in den Pfarreiengemeinschaften „Laufachtal“ und „Sankt Vitus im Vorspessart, Rottenberg“ und ist zudem zur Geistlichen Begleitung beauftragt. Kunkel ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Monika Oestemer (50) ist Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“, Referentin für Liturgische Bildung im Auftrag des Liturgiereferats der Diözese Würzburg sowie Krankenhausseelsorgerin in der Klinik Kitzinger Land. Oestemer wurde 1970 in Würzburg geboren und wuchs in Leinach auf. Die gelernte Bankkauffrau studierte von 1992 bis 1995 an der Fachakademie zur Ausbildung von Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten in Mainz Gemeindepastoral und Religionspädagogik. Anschließend war sie Gemeindeassistentin in der Pfarrei Aschaffenburg-Sankt Peter und Paul (Obernau). 1998 wurde sie Gemeindereferentin in Würzburg-Sankt Albert. 2001 wechselte Oestemer in die Pfarreiengemeinschaft Heidingsfeld. Seit 2006 ist sie außerdem als Referentin für Liturgische Bildung im Auftrag des Liturgiereferats der Diözese Würzburg tätig. Im gleichen Jahr wurde sie bis 2014 als Sachbearbeiterin der Unterkommission „Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ der Deutschen Bischofskonferenz für das gleichnamige Projekt teilweise freigestellt. 2014 war sie vorübergehend auch Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Sand Dettelbach“. Seit Juli 2014 ist Oestemer Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“. Im Jahr 2015 wurde sie zudem Beauftragte für Liturgie und Kirchenmusik sowie Begleiterin für Gottesdienstbeauftragte im Dekanat Ochsenfurt. Seit 2018 ist Oestemer außerdem Krankenhausseelsorgerin in der Klinik Kitzinger Land.

sti/mh (POW)

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